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Erlebnistag am Flughafen


Die Flughafen GmbH bescherte 17 Mädchen und Jungen und deren Familien einen unvergesslichen Tag.

Was für ein Abenteuer.

Einmal im Cockpit eines Flugzeugs zu sitzen oder in einem Feuerwehrauto zu fahren und zu spritzen – welches Kind wünscht sich das nicht. Für 17 Mädchen und Jungen wurde der „Traumfliegertag“ gestern Nachmittag auf dem Flughafen Friedrichshafen zur greifbaren Realität.

Unter dem Motto „Spenden statt schenken“ hatte die Flughafen Friedrichshafen GmbH und ihre Mitarbeiter krebskranke Kinder und deren Familien eingeladen und ihnen damit einen unvergesslichen Tag geschenkt. Eine gute Idee macht Schule: Anstatt Geschäftskunden die obligatorischen Weihnachtspräsente zu schenken, kann man auch etwas bedeutend Sinnvolleres tun und damit einiges bewegen. So trifft man damit am Häfler Flughafen zu Recht auf allgemeine Akzeptanz und Anerkennung. „Gerade für die Kleinsten und Schwächsten in unserer Gesellschaft möchten wir uns einsetzen und krebskranke Kinder und deren Familien in der Region in Zusammenarbeit mit der Urmel Kinder-Krebshilfe in Tettnang unterstützen“, sagt Sabrina Jäger von der Flughafen Friedrichshafen GmbH. „Damit wollen wir für jene Kinder einen Beitrag leisten, die mit dieser bedrohlichen Lebenssituation konfrontiert werden und gerade in dieser schwierigen Zeit auf Hilfe und menschliche Zuwendung angewiesen sind.“

Und dann ging es um 13.30 Uhr so richtig los. Nach der Begrüßung mussten natürlich zunächst die Sicherheitskontrollen am Flughafen passiert werden. „Jetzt kommt die Untersuchung“, piepst ein Kinderstimmchen. „Ich bin noch nie geflogen“, gesteht der sechsjährige Lukas seinem neuen Freund Kevin – und dieser war wiederum noch nie in einem Cockpit. Es war also eine große Aufregung, in ein richtiges InterSky-Flugzeug einzusteigen und sich die Pilotenkabine einmal genauer anzusehen. Auch für die Eltern und die Vertreterinnen der Urmel-Kinderkrebshilfe war es eine willkommene Gelegenheit. Selbstverständlich stand Kapitän David Althorp bereit, um alle Fragen zu beantworten. Für Elena Würtenberger und ihre beste Freundin Vanessa Schmittel ist jetzt endlich klar, warum auch der Pilot während des Flugs nicht mobil telefonieren darf. „Wenn er dauernd mit seiner Freundin redet, hat er ja die Hände nicht frei, um die mindestens 200 Knöpfe, Hebel und Schalter zu bedienen“, sind sich die beiden elfjährigen einig. Logisch.

Nicht weniger interessant war eine Visite bei der Flughafen-Feuerwehr. Kommandant Michael Holz verstand es, sein Publikum zu faszinieren. Mit einem großen Löschfahrzeug demonstrierte er alle Möglichkeiten des Spritzens und Flutens. Und dann kam der große Moment, selbst in eines der riesigen Fahrzeuge zu klettern und eine kleine Runde zu drehen. „Ein voll einmaliges Erlebnis“ war es für den fast 13-jährigen Gianluca Sticca: „Man spürt wie der Kran hoch fährt, es kribbelt überall, ich weiß jetzt, wie die ganzen Spritzfunktionen heißen. Das muss ich morgen in der Schule erzählen.“

Nach so viel Action gab es im Foyer Kuchen und Getränke. Natürlich brachte der Nikolaus Geschenke, und dass jedes Kind ein Erinnerungsporträt mit nach Hause nehmen durfte, war die perfekte Abrundung eines perfekten Nachmittags.

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