Hilfe für krebskrankes Kind Mika-Levin

Die Leidensgeschichte von Mika-Levin

 

Ich, Christine Blank, bin die Mama von Mika-Levin und habe mich dazu entschlossen, die Geschichte von Mika-Levin hier aufzuschreiben.

 

Die Krankengeschichte von Mika-Levin begann schon kurz nach seiner Geburt 2004.

 

Die endgültige Diagnose kam aber erst, als Mika-Levin 11 Monate alt war.

 

Er hat Krebs, ein philozystisches Astrozytom WHO 2° (Hirntumor).

 

  • 2005 im März die Diagnose mit anschließender 13-stündiger Operation um den schon sehr großen Tumor zu entfernen. Dies gelang zu etwa 90%. Zurück blieb eine Lähmung der rechten Körperhälfte, Hypophysenausfall und das linke Auge ist blind. Es folgten enge Kontrollen im MRT.
  • - 2007 erneutes Tumorwachstum und Beginn einer 19-monatigen Chemotherapie.
  • - 2008 im November lief die letzte Chemotherapie. Der Tumor wurde um etwa 50% verkleinert. Mika-Levin hat sehr unter der Chemotherapie und den Nebenwirkungen gelitten. Die Chemotherapie hinterließ einen Hochtonverlust auf beiden Ohren.
  • - 2009 – 2013 unzählige MRT Kontrollen, Anpassungen der Medikamente, einmal extremer Unterzucker. Beginn der Therapie mit Wachstumshormonen, Port-Katheter wurde entfernt. - 2014 Mitte des Jahres wurde deutlich, dass der Tumor wieder beginnt zu wachsen.
  • - 2015 Da der Tumor unaufhörlich weiter wuchs, fiel die Entscheidung zur OP. Diese OP im Oktober 2015 konnte leider Aufgrund schwerer Komplikationen bei den Vorbereitungen zu OP nicht durchgeführt werden. Bei Mika-Levin wurde beim Anlegen eines ZVK (Zentraler-Venen-Katheter) die Halsschlagader durchstochen, wodurch es zu massiven Blutungen in den Thorax kam. Mika-Levin bekam eine Thorax-Drainage und mehrere Blut-Transfusionen. Sein Leben hing mal wieder am seidenen Faden.
  • - 2016 Der Tumor wuchs unaufhörlich weiter. Eine Entscheidung zur Therapie musste getroffen werden. Mika-Levin weigerte sich nach der Erfahrung in der letzten OP strikt, sich noch einer OP zu stellen. Es fiel die Entscheidung zu einer Chemotherapie. Ein Jahr lang sollte er jede Woche eine Infusion bekommen. Im April haben wir mit der Chemotherapie begonnen. Mika-Levin hatte schnell mit den Nebenwirkungen wie Übelkeit und Gewichtsverlust zu kämpfen. Oft war sein Blutbild so schlecht das die Therapie eine Woche aussetzen musste. Im Juli wurde Mika-Levin wieder ein Port-Katheter eingesetzt. Leider zeigte die Chemotherapie nicht den gewünschten Erfolg, Tumor und Zyste wuchsen trotz Chemotherapie und wir beschlossen im Dezember die Therapie zu beenden.
  • 2017 Nun gab es für Mika-Levin nur noch eine Möglichkeit zur Therapie. Dies war die OP. Im Februar wurde Mika-Levin erneut operiert. Die OP ging knappe 5 Stunden und lief ohne weitere Komplikationen. Nach einer Woche konnte Mika-Levin die Klinik verlassen und hat sich zuhause erholt. Nun wird weiter engmaschig das Verhalten des restlichen Tumor´s im MRT beobachtet.

Nach über 12 Jahren Kampf gegen den Hirntumor äußert Mika-Levin nun immer öfter und sehr deutlich, dass er keine Lust mehr auf Krankenhaus, Chemotherapie, Operationen, Untersuchungen, MRT´s und Blutabnahmen hat. Ich kann ihn sehr gut verstehen. So gerne würde ich ihm das alles abnehmen, mit dem Finger schnippen und alles ist gut. Aber das kann ich leider nicht. Aber ich werde weiter wie eine Löwin hinter meinem kleinen Löwen stehen und ihm all meine Kraft, Liebe und Unterstützung geben.

 

Dank der Urmel Kinderkrebshilfe e.V. In Tettnang wurde uns in der schweren Zeit sehr geholfen.

Mika-Levin und seine Geschwister haben jeder ein neues Fahrrad erhalten.

Wir haben viele neue tolle Menschen im Verein kennen gelernt und ein Teil des Vereins geworden.


Hilferufe einer Mutter Brief einer Mutter!

Am 2. März 2012 bekamen wir die erschütternde Diagnose Leukämie bei unserem damals 5jährigen Sohn Emre. Zuerst mussten wir den großen Schock verarbeiten. Sofort wurde mit den geeigneten Maßnahmen begonnen. Wir wussten, dass es eine schwere, lebensbedrohliche Krankheit ist. Doch was wir nicht ahnten, dass uns eine kräftezehrende und anstrengende Zeit, verbunden mit vielen stationären Krankenhausaufenthalten und schmerzhaften Eingriffen bevorstand. - Doch wir überstanden diese Zeit! - Am 9. März 2015 kam dann der nächste Schock: Die Ärzte teilten uns mit, dass Emre einen Rückfall hat. Die Leukämie war zurück!!! Diesmal war Emre's zentrales Nervensystem betroffen. Er konnte plötzlich nicht gehen. Seinen rechten Arm und das rechte Bein konnte er nicht bewegen und er hatte Sprachausfälle, was uns und den Ärzten die Verständigung erschwerte. Erneut wurde ein Katheder gesetzt und man begann mit der Therapie, die wieder 2 Jahre dauern wird. Dabei waren wir doch froh darüber, dass Emre wieder gesund war. Ich hatte ein Arbeitsangebot bekommen und sollte am 1. April 2015 wieder anfangen zu arbeiten. Gerade da, wo man denkt, jetzt geht es aufwärts, finanzielle Sorgen die dadurch entstanden sind, dass ich meine Arbeit wegen Emre's Krankheit aufgeben musste, sollten beseitigt werden. Ich sollte mehr für die Kinder da sein können, ein normales Leben führen können. Jetzt müssen wir wieder mit dem Schicksal leben, dass uns gegeben wurde und erneut gegen den Krebs kämpfen! Emre hat jetzt einen Chemo Block hinter sich und es ging ihm danach sehr schlecht. Nachdem die Chemo seine Mundschleimhaut sowie den Hals und die Dickdarmwände angegriffen hat, musste er künstlich ernährt und mit Morphin behandelt werden, da er die Schmerzen nicht aushalten konnte. Hinzu kamen eine Lungen- und Dickdarmentzündung. Es ist für mich als Mutter sehr schlimm, mitanzusehen, wie er leidet und nichts machen zu können. Unser größter Wunsch ist, dass er wieder ganz schnell gesund wird! Bitte helft und spendet!
Danke!!!

Urmel Kinder-Krebshilfe e.V. 
Verwendungszweck: Unterstützung Emre
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